Und führe zusammen, was getrennt ist

Auch nach der Wallfahrt noch daran erinnern 29.01.13

„Orte der Begegnung“ wurden aus der Stadt an endgültige Standorte gebracht

Micha Flesch am „Ort der Begegnung“, der im Hof des Priesterseminars seinen endgültigen Platz gefunden hat.

Micha Flesch am „Ort der Begegnung“, der im Hof des Priesterseminars seinen endgültigen Platz gefunden hat.

Trier – Zwar wirkt die Heilig-Rock-Wallfahrt, die im vergangenen Frühling in Trier stattfand, noch nach. Die sichtbaren Zeichen sind jetzt jedoch endgültig aus dem Stadtbild verschwunden: Die „Orte der Begegnung“ waren bisher auf dem Domfreihof, im Palastgarten und an der Porta Nigra zu finden. Von dort sind drei der Skulpturen jetzt an ihre endgültigen Bestimmungsorte - das Brüderkrankenhaus, das Priesterseminar, und die Schule St. Maximin - transportiert worden. Ein vierter Begegnungsort war am Robert-Schuman-Haus aufgestellt worden und wird auch dort bleiben. „Wir freuen uns, dass die Skulpturen nun nach der Wallfahrt gute Standorte gefunden haben, wo sie weiterhin an die vier Festwochen erinnern werden“, sagte Micha Flesch, Kulturbeauftragter des Bistums Trier.

Zur Erinnerung: Die Skulptur besteht aus zwei Ebenen. Die untere Ebene ist rund, durch Fugen aber in fünf Teile getrennt, die die fünf Kontinente symbolisieren. Um das Objekt herum ist das Leitwort der Heilig-Rock-Wallfahrt in einer Endlosschleife zu lesen: „Und führe zusammen, was getrennt ist“. Oben auf liegt die zweite Ebene, die in der Form des Logos der Wallfahrt den Heiligen Rock darstellt. „Der Heilige Rock soll als Zeichen von Frieden und Einheit die Menschen zusammenbringen“, erklärte Micha Flesch seinen Entwurf. Zudem diente die Skulptur als Begegnungsstätte und Sitzfläche, aber auch als Spielgerät für Kinder. Anlass für die Aufstellung der Skulpturen im Mai 2011 war der Beginn des Jahres der geistlichen Vorbereitung auf die Heilig-Rock-Wallfahrt gewesen. „Die Idee war, dass die ‚Orte der Begegnung’ von Bewohnern und Besuchern der Stadt Trier wahrgenommen werden, und dass die Menschen dann auch darüber sprechen und sich mit den Gedanken der Wallfahrt befassen“, sagte Flesch. Seinem Eindruck nach sei das Konzept erfolgreich gewesen – gerade in den wärmeren Monaten seien die Skulpturen immer „besetzt“ gewesen.

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Trier: 13. April bis 13. Mai 2012
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