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		<title>Heilig Rock Wallfahrt RSS-Feed</title>
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		<description>Der Internetauftritt der Heilig Rock Wallfahrt. Hier gibt es Nachrichten rund um die Wallfahrt.</description>
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			<title>Heilig Rock Wallfahrt RSS-Feed</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 01:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Das Gesicht und das Herz der Wallfahrt</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/das-gesicht-und-das-herz-der-wallfahrt.html</link>
			<description>Bistum dankt Helfern der Heilig-Rock-Wallfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Mit einem Fest hat das Bistum Trier am Abend des 13. Mai den über 2.300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Heilig-Rock-Wallfahrt gedankt. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann sagte, dass er in den vergangenen 31 Wallfahrtstagen viele Pilgergruppen sehr gerne begrüßt habe, &quot;die liebste Gruppe aber das sind Sie mir&quot;, rief er den Helfern zu. Bischof Ackermann würdigte das &quot;großartige Engagement&quot; der Helferinnen und Helfer: &quot;Ihre Kompetenz, Ihre Freundlichkeit und auch Ihr Durchhaltevermögen insbesondere bei dem schlechten Wetter, das konnte ich nur bewundern&quot;, sagte er. <br /> <br /> Ziel sei es gewesen, so fuhr der Bischof fort, den Heiligen Rock in guter Gesellschaft zu präsentieren; &quot;und diese gute Gesellschaft, das waren Sie&quot;. Der Slogan &quot;ich helfe&quot;, der auf der Ausrüstung zu lesen gewesen sei, sei eben nicht nur ein Slogan gewesen, sondern Wirklichkeit. Er selbst habe von vielen Pilgern die Rückmeldung erhalten, wie sehr die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Helfer die Pilger berührt und beeindruckt habe. &quot;Die Wallfahrt war eine Festzeit und ein Geschenk, und dass dies so war, dazu haben Sie sehr viel beigetragen&quot;, sagte Bischof Ackermann. <br /> <br /> Auch Wallfahrtsleiter Mons. Dr. Georg Bätzing, der gemeinsam mit Geschäftsführer Wolfgang Meyer von den Helfern mit stehenden Ovationen und einem nicht enden wollenden Beifall begrüßt wurde, dankte den Helfern. &quot;Sie haben der Wallfahrt nicht nur das Gesicht, sondern auch das Herz gegeben&quot;, sagte er. Die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Helfer sei ein Zeugnis für Jesus Christus gewesen. Die Wallfahrt, so sagte Mons. Bätzing, sei &quot;ein großes Wir von Tausenden, die zusammengewirkt haben&quot; gewesen. Er dankte auch Bischof Ackermann, der am 14. Mai vor sechs Jahren zum Bischof geweiht worden war. Als Geschenk und Dankeschön für den Einsatz des Bischofs bei der Wallfahrt überreichte der Wallfahrtsleiter ihm einen der 19 Teppiche, die während der Wallfahrt aus den 'Lebensfäden' der Pilger gewebt worden waren, verbunden mit der Bitte,&nbsp; auch weiter für die Pilger zu beten. <br /> <br /> &quot;Wir bleiben in Verbindung&quot; rief Mons. Bätzing den Helfern zum Schluss seiner Dankesrede zu. Im Anschluss, und bevor noch lange weitergefeiert wurde, wurde eine Audio-Slide-Show (siehe unten) mit Bildern, Musik und Texten zur Wallfahrt gezeigt. ]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Große Dankbarkeit</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/grosse-dankbarkeit.html</link>
			<description>545.000 Pilgerinnen und Pilger kamen zur Heilig-Rock-Wallfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Rund 60.000 Pilgerinnen und Pilger sind an den letzten drei Tagen der Heilig-Rock-Wallfahrt, von Freitag bis Sonntag, nach Trier gekommen. Damit stieg die Pilgerzahl nach Angaben des Bistums Trier auf insgesamt 545.000. Am Abend des 13. Mai war der Schrein mit dem Heiligen Rock nach 31 Wallfahrtstagen wieder verhüllt worden. (eigene Meldung vorab). 
Der Leiter der Heilig-Rock-Wallfahrt, Mons. Dr. Georg Bätzing, betonte am Schlusstag in einem Gottesdienst in der Liebfrauenbasilika, dass ihn ein Gefühl großer Dankbarkeit bewege. &quot;Denn ich habe spüren dürfen, dass Jesus hier unter uns am Werk ist, um sich seine Kirche für heute zu formen&quot;, sagte er. &quot;In den vielen Gottesdiensten, Katechesen und Predigten, in den Begegnungen miteinander, in der Geduld der Pilger bei Wind und Wetter in der Warteschleife, in einem Augenblick großer Nähe zu Jesus beim Anblick des Heiligen Rockes, bei der Anbetung des eucharistisch gegenwärtigen Herrn, im Augenblick der Lossprechung bei der Beichte und der Kommunion, da sammelt Jesus uns Jüngerinnen und Jünger heute und formt uns zur Kirche: nicht Knechte, nein Freunde nennt er uns - und vertraut darauf, dass wir weitergeben, was wir durch ihn empfangen haben: Liebe und Lebenssinn!&quot; 
Die Wallfahrt, so hätten ihm viele Menschen gesagt, habe etwas davon spüren lassen, wie sie sich die Kirche wünschten: &quot;freundlich, aufmerksam, auf die Mitte in Christus hin orientiert, tröstlich und fürsorglich, ermunternd und aufbauend, einladend offen, ehrlich in ihrer Begrenztheit und reich durch die Gnade Gottes.&quot; Wallfahrtsleiter Bätzing lud dazu ein, miteinander und füreinander zu beten, &quot;dass wir den kostbaren Augeblick dieser festlichen Wall¬fahrtszeit nicht gleich vergessen, sondern mitnehmen in unser ganz persönliches Leben und in unsere Gemeinden und Gemeinschaften hinein.&quot; 
Am Abend des 14. Mai findet das große Fest für die mehr als 2.300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer statt, die während der Heilig-Rock-Wallfahrt im Einsatz waren. Ebenfalls ab dem 14. Mai beginnen auch die Abbau-Arbeiten im und um den Dom sowie in der Stadt Trier. Der Dom ist an diesem Tag geschlossen. Ab dem 15. Mai sind der Dom und der Kreuzgang dann wieder täglich von 6.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Auch die Domschatzkammer kann wieder besucht werden. Die täglichen Domführungen um 14 Uhr beginnen wieder am Donnerstag, 17. Mai. Am Freitag, 18. Mai wird der &quot;Schaff-Rock&quot;, der während der Wallfahrt vor der Konstantin-Basilika gestanden hatte und auf die Probleme von Langzeitarbeitslosen aufmerksam gemacht hatte, zum Robert-Schuman-Haus gebracht werden, wo er dauerhaft aufgestellt wird.<br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verhüllung des Schreins</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/verhuellung-des-schreins-mit-der-tunika.html</link>
			<description>... in einem kurzen Gottesdienst am Ende der Wallfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[In einem kurzen Gottesdienst wurde der Schrein nach 20 Uhr verhüllt - die Wallfahrt ist zu Ende.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vierwöchige Festzeit ist vorbei</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/vierwoechige-festzeit-ist-vorbei.html</link>
			<description>Heilig-Rock-Wallfahrt endete mit Vesper und Verhüllung des Schreins</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Die Heilig-Rock-Wallfahrt ist vorbei. Es war am Abend des 13. Mai genau um 20.20 Uhr, als Dompropst Prälat Werner Rössel und Wallfahrtsleiter Mons. Dr. Georg Bätzing den Schrein mit dem Heiligen Rock verhüllten. Damit endete die 31-tägige Wallfahrtszeit, in der rund 550.000 Menschen zur Tunika Christi gepilgert waren. Unter dem Motto &quot;und führe zusammen, was getrennt ist&quot; hatte das Bistum Trier seit dem 13. April nach Trier eingeladen. Erstmals in diesem Jahrtausend war in dieser Zeit der Heilige Rock zu sehen. Normalerweise wird der Heilige Rock nicht sichtbar in einem Schrein aufbewahrt. Wann die nächste Wallfahrt stattfinden wird, steht noch nicht fest. 
Vor der Verhüllung hatte Bischof Dr. Stephan Ackermann mit Tausenden Gläubigen im Trierer Dom die Abschlussvesper der Wallfahrt gefeiert. In seiner Predigt sagte der Bischof, dass nun eine vierwöchige Festzeit zu Ende gehe. Er dankte den vielen Tausenden, die an der Gestaltung des Festes mitgewirkt hätten. &quot;Die Tunika Christi&quot;, so sagte der Bischof, habe die Pilgerinnen und Pilger &quot;an den Anfang unseres Glaubens zurückgeführt, an den Ursprung, den wir nie hinter uns lassen, der nie bloß Geschichte wird: Jesus Christus. Aus diesem Ursprung leben wir, aus ihm entspringt immer wieder neu die Kirche.&quot;
Der Heilige Rock stehe in ganz besonderer Weise für die &quot;sinnlich-konkrete Wirklichkeit Jesu unter uns Menschen&quot;. Zwar seien die Pilger nach Trier gekommen, auch um zu schauen und den Schrein anzufassen. Zugleich sei der Blick jedoch wie von selbst über die Reliquie hinausgegangen: auf Jesus Christus. Viele Menschen hätten während der Heilig-Rock-Wallfahrt neu entdecken dürfen: &quot;Die Botschaft Jesu ist keine weltfremde Lehre, sondern Wort, das in mein Leben trifft und das neue Lebenshorizonte auftut.&quot; Zugleich, so sagte Bischof Ackermann weiter, hätten die Pilgerinnen und Pilger erfahren, dass sie mit ihrem Glauben nicht alleine stünden, sondern sich in großer Gemeinschaft befänden. 
Der Bischof zeigte sich dankbar dafür, &quot;dass die Schwestern und Brüder der anderen christlichen Konfessionsfamilien, der reformatorischen und der orthodoxen Tradition unsere Einladung angenommen, ja die Wallfahrt mit gestaltet und dadurch unsere Freude vergrößert haben&quot;. Das Netz, das Gewand der Pilgergemeinschaft der Heilig-Rock-Wallfahrt, sei in den vergangenen vier Wochen nicht zerrissen, sondern habe die Vielfalt der Kulturen, der Spiritualitäten, der Konfessionen, der Kirchenbilder beieinander gehalten. &quot;Vielfältige Fäden sind geknüpft. Wir sollten sie nicht abreißen lassen!&quot;, rief Bischof Ackermann den Gläubigen zu. 
Die Wallfahrt, so betonte der Bischof weiter, sei nicht nur eine Festzeit, sondern auch eine spirituelle, geistliche Intensivzeit gewesen, also das was die Kirche &quot;Exerzitien&quot; nenne. &quot;Am Ende dieser vier Wochen geht es darum, die geistlichen Früchte einzusammeln, um dadurch klarer und entschiedener den weiteren Lebens- und Glaubensweg bestimmen zu können&quot;, sagte Bischof Ackermann. Er appellierte an die Gläubigen, nicht am nächsten Tag einfach zur Tagesordnung zurückzukehren: &quot;Dafür war die Zeit der Wallfahrt zu kostbar. Wenn wir die Erfahrung der Wallfahrt über ihr Ende hinaus teilen, dann wird die Freude, die wir erleben durften, nicht verblassen, sondern weiterwirken und -wachsen.&quot;
<p class="klein">Die Predigt im <link 593 - internal-link "Predigt zum Nach-Lesen">Wortlaut » hier</link></p>
Am Abend des 14. Mai findet das große Fest für die mehr als 2.300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer statt, die während der Heilig-Rock-Wallfahrt im Einsatz waren. Ebenfalls ab dem 14. Mai beginnen auch die Abbau-Arbeiten im und um den Dom sowie in der Stadt Trier. Der Dom ist an diesem Tag geschlossen. Ab dem 15. Mai sind der Dom und der Kreuzgang dann wieder täglich von 6.30 bis 18 Uhr geöffnet. Auch die Domschatzkammer&nbsp; kann wieder besucht werden. Die täglichen Domführungen um 14 Uhr beginnen wieder am Donnerstag, 17. Mai. Am Freitag, 18. Mai wird der &quot;Schaff-Rock&quot;, der während der Wallfahrt vor der Konstantin-Basilika gestanden hat und auf die Probleme von Langzeitarbeitslosen aufmerksam gemacht hat, zum Robert-Schuman-Haus gebracht werden, wo er dauerhaft aufgestellt wird. <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bilder vom letzten Tag</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/bilder-vom-letzten-tag-bis-zum-beginn-der-schluss-vesper.html</link>
			<description>Schönstatt - EB Zollitsch - Introitus - SchaffRock</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="klein">Schönstatt-Wallfahrt - Erzbischof Zollitsch - Introitus-Zelt - SchaffRock ist fast komplett behängt... - viele viele Pilgerinnen und Pilger waren da...</p>
<p class="klein">Die letzten Bilder: von der <link start/aktuelles/meldung-galerie/vierwoechige-festzeit-ist-vorbei.html - external-link-new-window "Abschluss-Vesper - Bilder, Bericht, Predigt in O-Tönen">Abschluss-Vesper » weiter</link> | von der <link start/aktuelles/meldung-galerie/verhuellung-des-schreins-mit-der-tunika.html - external-link-new-window "Verhüllung des Schreins - Bilder">Verhüllung des Schreins » weiter</link></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Den Glauben aufgefrischt</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/den-glauben-aufgefrischt.html</link>
			<description>Gespräch über die Erfahrungen von und mit Pilgern</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Pilgern zu Fuß oder mit dem Rad sorgt für außergewöhnliche Erlebnisse und bleibende Erinnerungen. Darin waren sich alle einig bei der Gesprächsrunde zum Thema Pilgern am Sonntag, 13. Mai, dem Schlusstag der Heilig-Rock-Wallfahrt. Moderiert wurde die Runde auf der Bühne am Hauptmarkt von Michael Schmitz, Redakteur beim Trierischen Volksfreund. 
Karin Müller-Bauer, Referentin für Pilgerwege und Pilgertage beim Bistum Trier, berichtete von ihren eigenen Erfahrungen. 1991 habe sie sich erstmals als Pilgerin auf den Weg gemacht nach Santiago de Compostela: &quot;Ich wollte mich einfach dieser Herausforderung stellen&quot;, sagte sie. Der Weg sei für sie dann auch zur Lebensprüfung geworden. Das individuelle Pilgern unterscheide sich von organisierten Wallfahrten, so Müller-Bauer: &quot;Man fragt sich, wo kann ich mein Gepäck abladen, wo bekomme ich Verpflegung und wo kann ich schlafen?&quot; Während der Heilig-Rock-Wallfahrt habe es dafür die Pilgeroase am Brüderkrankenhaus gegeben. Eine Begegnung dort werde sie nicht vergessen: Zwei Radfahrer aus Erfurt, einer davon schwerbehindert, trafen abends kurz vor Toresschluss an der Pilgeroase ein, mit letzter Kraft und durchgefroren. &quot;Wir haben dann ein großes Bett angeschleppt&quot;, schilderte sie, &quot;es war sehr berührend, als die beiden berichteten, wie wichtig es ihnen war nach Trier zu kommen.&quot; 
Waltraud Maurer aus dem saarländischen Hülzweiler hat während der Heilig-Rock-Wallfahrt ihre ersten Erfahrungen als Fußpilgerin gemacht. Gemeinsam mit ihrer Schwester hat sie die 80 Kilometer nach Trier in vier Tagesetappen bewältigt. &quot;Als der Aufbruch immer näher kam, wurde es mir langsam flau&quot;, sagte sie, doch dann sei sie &quot;wild entschlossen&quot; gewesen zu pilgern, nicht einfach zu wandern. 
&quot;Unterwegs bekam das Herz immer mehr Flügel, die Füße leider immer mehr Blasen.&quot; Dennoch sei es ein wunderschönes Erlebnis gewesen, sie habe sich und ihre Schwester viel besser kennengelernt. &quot;Und auch mein Glaube wurde aufgefrischt!&quot; Vom freundlichen Empfang in der Pilgeroase war Maurer so angetan, dass sie sich gleich als freiwillige Helferin gemeldet hat. Die Woche dort habe ihr Leben sehr bereichert. Allein ein Blick in das Gästebuch der Pilgeroase biete jede Menge berührende Geschichten. 
Viel vorgenommen hat sich Christian Firsching aus Bamberg. Er ist seit 15 Tagen unterwegs und will zu Fuß nach Santiago de Compostela, nach seiner Schätzung 2800 Kilometer. Ende August will er dort sein. Jetzt hat er Station in der Trierer Pilgeroase gemacht, nachdem er bei einer Gastfamilie in Rheinböllen von der Wallfahrt gehört hatte, &quot;ein toller Zufall&quot;, wie er sagte. &quot;Gerade läuft es in meinem Studium nicht, da habe ich mich auf den Weg gemacht, um die Akkus aufzuladen&quot;, erklärte er seine Motivation. Zum Start hat er sich die langen Haare abgeschnitten: &quot;Wenn man nicht weiß, wann man sich das nächste Mal waschen kann, ist das praktischer.&quot; Die Trierer Pilgeroase fand er klasse, &quot;vielleicht kann ich dort ja helfen, wenn es wieder so eine Wallfahrt gibt.&quot; 
Den Ball nahm Rainer Strauss, Teamleiter in der Pilgeroase, gleich auf: &quot;Wenn irgendwann der Heilige Rock wieder gezeigt wird, rufe ich Dich an und wir bilden ein Team&quot;, kündigte er an. Über 500 Übernachtungen habe die Pilgeroase in den Wochen der Wallfahrt verzeichnet, sagte Strauss, über 5.000 Pilgerurkunden seien ausgestellt worden. Er und die 170 ehrenamtlichen Helfer dort hätten vor allem Erleichterung und Dankbarkeit der Gäste gespürt. Die Pilger seien aus den unterschiedlichsten Schichten und Milieus gekommen: &quot;Wir hatten auch eine Gräfin zu Gast, was so erst gar nicht erkennbar war&quot;, berichtete er. In zahlreichen persönlichen Gesprächen habe er festgestellt, dass viele sich aus religiösen Gründen auf den Weg gemacht haben, oft seien Schicksalsschläge der Anlass gewesen. Dass die Wallfahrt jetzt zu Ende geht, stimme ihn traurig, gibt Strauss zu. Andererseits: &quot;Wir brauchen ja nicht unbedingt den Heiligen Rock, um die Menschlichkeit und Freundlichkeit der vergangenen Wochen weiterzutragen.&quot;<br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 14:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verwandelt in den Alltag zurückkehren</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/verwandelt-in-den-alltag-zurueckkehren.html</link>
			<description>Erzbischof Dr. Robert Zollitsch predigt am Schlusstag der Wallfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Am Sonntag, 13. Mai, dem Schlusstag der Heilig-Rock-Wallfahrt, hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, im Trierer Dom einen Gottesdienst mit den Pilgern gefeiert. Gastgeber Bischof Dr. Stephan Ackermann dankte Zollitsch für dessen Besuch, dadurch erfahre die Wallfahrt noch einmal eine besondere Aufwertung. Gleichzeitig erinnerte Ackermann an den am kommenden Mittwoch beginnenden Katholikentag in Mannheim, bei dem Zollitsch dann der Gastgeber sei. <br /> <br /> &quot;Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Menschen auf den Weg machen, aber wir wissen, wohin unser Weg uns führt: zu Jesus Christus&quot;, sagte Zollitsch zur Begrüßung. In seiner Predigt sprach der Erzbischof dann von einem &quot;eindrucksvollen Fest des Glaubens&quot;, das die Pilger in den vergangenen Wochen in Trier gefeiert hätten. Allein die große Zahl an Gläubigen, die sich dem Heiligen Rock genähert hätten, sei beeindruckend: &quot;Zu welchen Anlässen kommen sonst in unserem Land so viele Menschen zusammen? Was hat eine vergleichbare Anziehungskraft für Jung und Alt?&quot;, fragte Zollitsch. Er verglich die Heilig-Rock-Wallfahrt mit einem langen Weltjugendtag, &quot;getragen von Begeisterung für den Glauben, von Lebendigkeit und Freude&quot;. Diese Kraft aus der Begegnung mit Jesus Christus brauche die Kirche, um dynamisch zu bleiben. <br /> <br /> Am Ende der Wallfahrt stelle sich die Frage, was die Pilger von der Begegnung mit dem Heiligen Rock in den Alltag mitnähmen: &quot;Die Wallfahrt ist mehr als ein Event, das morgen schon wieder von einem neuen Ereignis abgelöst wird&quot;, so Zollitsch. Das Gewand Jesu führe die Menschen zu ihm und seiner zentralen Botschaft, der ungeteilten Liebe, die ihn bis ans Kreuz geführt habe. Im Heiligen Rock werde geradezu handgreiflich, dass Gott nicht nur als eine Idee existiere, sondern &quot;dass Gott Mensch geworden ist, als Mensch für uns Menschen gelebt hat, ja sogar für uns gestorben ist&quot;.&nbsp; Dabei gehe es nicht darum, diesen Weg einfach zu imitieren: &quot;Wir können den Rock Jesu nicht anziehen, er wäre zu groß für uns&quot;, sagte Zollitsch, &quot;aber wir können uns mit ihm, gerade durch die Begegnung während der Wallfahrt, verbinden.&quot; <br /> <br /> Am Ende griff der Erzbischof noch einmal das Leitwort der Heilig-Rock-Wallfahrt &quot;und führe zusammen, was getrennt ist&quot; auf: &quot;In Jesus Christus finden wir zur Einheit, die unser Glaube genauso wie unser Miteinander braucht, weil er uns zur Liebe führt.&quot; Es komme darauf an, nicht zuerst an sich zu denken, sondern den Blick zu weiten hin zu den Menschen, die mit auf dem Pilgerweg des Lebens unterwegs seien: &quot;Das gilt es auszustrahlen, wenn wir nun wieder heimkehren&quot;, gab Zollitsch den Pilgern mit auf den Weg. Die Liebe Gottes, die im Heiligen Rock aufleuchte, könne &quot;uns selbst zu Trägern der Liebe&quot; machen. &quot;Denn wir sind nicht zu Jesus gekommen, um wieder wegzugehen, sondern um bei ihm zu bleiben und von innen her verwandelt in unseren Alltag zurück zu gehen.&quot; <br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Europa ein christliches Gesicht geben&quot;</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/europa-ein-christliches-gesicht-geben.html</link>
			<description>Geistliche Gemeinschaften diskutieren über ihre Verantwortung in Europa</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Die Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier haben sich am 12. Mai während der Heilig-Rock-Wallfahrt der Veranstaltung &quot;Miteinander für Europa&quot; angeschlossen. Im Innenhof des Priesterseminares diskutierten rund 30 Menschen über die Verantwortung der Christen für ein vereintes Europa. Die zentrale Veranstaltung in Brüssel wurde live übertragen. <br /> <br /> Das veranstaltende Netzwerk &quot;Miteinander christlicher Gemeinschaften und Bewegungen&quot; besteht seit zwölf Jahren, inzwischen gehören ihm über 200 Gemeinschaften weltweit an. Gemeinsam engagieren sich verschiedene Konfessionen, unter ihnen katholische, evangelische, anglikanische, orthodoxe und freikirchliche Christen. Die Vielfalt dieser Konfessionen fasziniert Jutta Hansen: &quot;Bei einer Veranstaltung in Stuttgart hat jeder in seiner Sprache und auf seine Art gebetet. Einige umarmten sich dabei, andere hoben beide Arme und wieder andere standen ganz steif und für sich. Es war ein toller Moment, der mir in Erinnerung geblieben ist&quot;, sagte die 71-Jährige. Sie ist Mitglied der Schönstatt-Bewegung und war schon bei mehreren Treffen des Netzwerkes dabei: &quot;Ich hatte immer das Anliegen, meinen Schülern Europa näher zu bringen, zum Beispiel im Geschichts- oder Erdkundeunterricht. Diese Gemeinschaft ist genau richtig für mich&quot;, erklärte die ehemalige Lehrerin aus Vallendar. Jetzt sei sie extra wegen dieser Veranstaltung nach Trier gekommen. &quot;Die Verbindung unserer Bewegung mit der Heilig-Rock-Wallfahrt gefällt mir. Ich habe 50 Jahre lang in Trier gelebt und bin sozusagen mit der Wallfahrt aufgewachsen.&quot; <br /> <br /> Die Teilnehmer der Veranstaltung diskutierten in kleinen Gruppen über das &quot;Siebenfache Ja&quot;. Diese sieben Zusagen wurden als Abschlussbotschaften nach den vorherigen Treffen der Bewegung formuliert. Sie unterstreichen zentrale Punkte im christlichen Leben: Das Leben in allen Phasen der Entwicklung, Ehe und Familie, Umwelt und Natur, ein Leben mit den Armen, eine faire Wirtschaft sowie Frieden und gewaltfreien Umgang zwischen und mit Kindern und Jugendlichen. Auf einer Leinwand wurde die Veranstaltung aus Brüssel übertragen. Mit Trier waren 140 Städte live zugeschaltet: Im Innenhof des Priesterseminares gingen die Arme nach oben und die Menschen feierten gemeinsam, viele Kilometer entfernt und trotzdem vereint. In Brüssel gab es viele prominente Redner, unter anderen Romano Prodi, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission, Martin Schulz, Präsident des EU-Parlaments, und Andrea Riccardi, der Gründer der Gemeinschaft Sant?Egidio. Im Anschluss an die Übertragung aus Brüssel wurde das Manifest verteilt, das noch einmal die Ziele der Bewegung zusammenfasst: &quot;Das Miteinander in Europa ist unsere Bestimmung! Europa ist eine Notwendigkeit für unsere Zukunft. Zukunft in Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit gewinnen wir durch Verbundenheit, Austausch und Zusammenarbeit. Ein Europa, das in versöhnter Vielfalt geeint ist, wird eine Kultur des Zusammenlebens verwirklichen, eine Kultur, die die Welt braucht.&quot; <br /> <br /> Die Ankündigung im Tagesprogramm hatte auch einige Außenstehende in den Innenhof des Priesterseminares gelockt. So drei Priesteramts-Anwärter aus Bonn. &quot;Wir haben gelesen, dass es hier um geistliche Impulse geht. Das ist doch schließlich unser Steckenpferd&quot;, sagte Tim Wüllenweber aus Aachen. &quot;Die Einheit, das Bild des Heiligen Rockes, meint sowohl die Einheit der Christen in der Ökumene als auch die Einheit innerhalb Europas.&quot; <br /> <br /> Mit einem Gebet in der Jesuitenkirche endete die Veranstaltung in Trier. &quot;Wir hatten gehofft, dass mehr Leute kommen&quot;, sagt Bernhard Zaunseder, Sprecher des Arbeitskreises der Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier. &quot;Aber in den letzten Wochen gab es einfach sehr viele Veranstaltungen. Die Leute sind ausgelaugt. Außerdem ist die Bewegung noch sehr unbekannt, aber die Wallfahrt ist ein guter Rahmen, um sie bekannter zu machen.&quot; <br /> <br /> INFO <br /> In geistlichen Gemeinschaften engagieren sich Menschen, die versuchen, im Alltag, in Familie und Beruf das Evangelium zu leben. Im Bistum Trier haben sich diese zwölf Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen in einem Gesprächskreis zusammengeschlossen: Cursillo - Kleiner Glaubenskurs, Fokolar-Bewegung, Franziskanische Gemeinschaft, Gemeinschaft Charles de Foucauld, Gemeinschaften Christlichen Lebens, Gemeinschaft des Hl. Franz von Sales, Katholische Charismatische Erneuerung, Marriage Encounter, Missionarische-Heilig-Geist-Gemeinschaft, Neokatechumenaler Weg, Schönstatt-Bewegung, Stefanus-Gemeinschaft. <br /> <br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>JOMI macht sprachlos</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/jomi-macht-sprachlos.html</link>
			<description>In der reich mit Worten, Tönen und Gesten gefüllten Kathedrale: Trierer Domnacht spricht alle Sinne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Der Strom der Pilgerinnen und Pilger will einfach nicht abreißen. Nicht am Abend, nicht um Mitternacht, und auch eine Stunde später nicht. Noch einmal am Schrein vorbeigehen, sich&quot;berühren&quot; lassen vom Heiligen Rock, noch einmal die Tunika Jesu Christi vor Augen ein Gebet sprechen. Ja, noch einmal Teil sein dieser Wallfahrt. Die lange Domnacht am Samstag, 12. Mai, wirkt da wie eine herzliche Einladung, wie eine Türöffnerin. 
Und obwohl in der Hohen Domkirche ständig Bewegung ist, gelingt es trotzdem, sich auf das &quot;Angebot&quot; der Nacht einzulassen. Es ist schlicht &quot;stark&quot; genug und hält jeder Ablenkung stand. Die Domnacht ist wieder eingebettet in die &quot;Nacht der Kathedralen&quot;. Wie wohl in den anderen Städten von Metz bis Monaco gefeiert wird? Diese Frage stellt man sich nur kurz. Schon zieht die Trierer Variante in ihren Bann. Es ist ein großes Glaubensfest für alle Sinne: wortreich; ohne Worte; klangvoll - schön. 
<ul><li><b>Auf die höchste Wolke klettern </b></li></ul>
Es gibt viele neue Eindrücke, aber auch Bekanntes: Wie ihre Vorgängerinnen verzichtet auch die lange Domnacht nicht auf liebgewonnene Rituale. Wieder ist es Dechant Benedikt Welter aus Saarbrücken, der seine Kerze an der Osterkerze entzündet und das Licht weiterträgt. Schon bald &quot;strahlt&quot; er wieder, der Dom: im Kerzenschein hundertfach flackernder Flammen. Und wieder sind es die Lebensfäden, die berichten. Lang ist er geworden in den vier Wochen, der &quot;Gobelin des Lebens&quot;. Gewebt aus Fäden, die die Pilgerinnen und Pilger mitgebracht haben. Sie erinnern an Heiteres, an Trauriges - an das Leben. Da ist ein schwarzer Schal eingewebt. Er steht für Tod, Abschied, aber auch Dankbarkeit. Die Frau, die ihn mitgebracht hat, hat es niedergeschrieben: &quot;Jetzt ist ein Teil meiner Trauer hier.&quot;
Ein anderer Lebensfaden ist Teil eines Klettergurtes. Er gehörte Tina. Sie ist bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Damit verbunden die Bitte an Gott, Tina zu suchen: &quot;Und wenn Du sie nicht sofort findest, dann schau auf der allerhöchsten Wolke nach ihr. Denn auf die ist sie bestimmt geklettert. Auch der Teil einer Fahne ist dabei. Ihn hat eine Oma mitgebracht. Ihr zehnjähriger Enkel wollte sie basteln, doch er starb. &quot;Ich will damit sagen, dass Leo für uns nicht verloren ist. Danke auch, dass mein Sohn Halt und Kraft im Glauben gefunden hat.&quot; 
&quot;Gott ist Raum&quot; - so die Überschrift der Domnacht. Wie kann man das zum Ausdruck bringen? Mit Worten natürlich. Christa Pesch, Ulrich Laux, Hanne Bares und viele andere bringen auf den Punkt, was das bedeuten könnte: &quot;Raum geben gehört zum Wesen der Liebe&quot;, heißt es da. Oder: &quot;Die Kathedralen als Orte der Gegenwart Gottes.&quot; Oder: &quot;Gott füllt diesen Raum, er ist Raum.&quot; Jesus habe aktuelle Botschaften transportiert. Er habe nicht gefragt: Was bringt mir etwas? Was springt für mich heraus? Und selbst im Tod gebe er dem Trost Raum: &quot;Ich bin nur in den Raum nebenan gegangen. Betet. Lacht. Denkt an mich. Der Faden ist nicht durchschnitten.&quot; 
Und auch die Musik kann gut erklären, um was es geht: &quot;Gott als Raum der Liebe - Gott wird Mensch in Jesus Christus - Der Weg Jesu zum Tod am Kreuz - die Auferstehung&quot;. Mal sorgt Vivaldis Musik aus den &quot;Vier Jahreszeiten&quot; für beschwingte &quot;Frühlings- und Hochgefühle&quot;, dann wieder verstört Olivier Messiaens &quot;Schrei aus dem Abgrund&quot; und führt ins tiefe Tal. Stefan Butterbach mit seinen Blasinstrumenten und Alfred Müller an der Orgel sind in dieser Nacht eine wohlklingende Verbindung eingegangen. 
<ul><li><b>Wenn die Stille spricht </b></li></ul>
Worte, Musik - da ist alles möglich. Wie aber kann die &quot;Erschaffung der Welt&quot; oder die &quot;Begegnung des Auferstandenen mit Maria Magdalena am Ostermorgen&quot; ohne Worte und ohne Töne auskommen? Kann man das einfach &quot;nur&quot; spielen? Man kann sicher nicht. Aber JOMI kann. JOMI alias Michael Kreutzer ist Pantomime. In einer Welt, in der heutzutage nur noch der Lauteste, Schrillste und Bunteste &quot;gehört&quot; zu werden scheint, beweist er das Gegenteil. Das Gesicht weiß, die Kleidung weiß entführt er in eine Welt der Stille. Und sagt so viel mehr als tausend Worte. Er spricht mit jeder Faser seines Körpers. Da sitzt jede Stirnfalte, da beindruckt jede Geste. Güte, Härte, Trauer, Gier, Freude, Verzweiflung, Schmerz - JOMI bringt es zum Ausdruck. Da ist nicht wirklich ein Kreuz auf der Bühne, doch JOMI macht es sichtbar. Da ist ein Mensch, der leidet. Er trägt das Kreuz und bricht unter seiner Last zusammen. Diese Szene wirkt so real, man verspürt den Impuls, aufzuspringen, hinzulaufen und zu helfen. Viele Szenen später: Maria Magdalena begegnet dem Auferstandenen. Sie erkennt ihn. 
Ja, JOMI macht sprachlos. Und wie ist es, am Ende einer langen, von vielen Menschen so wunderbar gestalteten Domnacht mit der Familie und auch mit JOMI noch eine Weile vor der Tunika Jesu Christi zu verweilen? Unbeschreiblich. Ohne Worte! 
Weitere Informationen rund um die Heilig-Rock-Wallfahrt gibt es im Internet unter <a href="http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/">www.heilig-rock-wallfahrt.de</a> oder im Wallfahrtsbüro, Telefon 0651-7105-8012. <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kaiserinmutter Helena verbindet Trier, Köln und Bonn</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/kaiserinmutter-helena-verbindet-trier-koeln-und-bonn.html</link>
			<description>Kardinal Meisner nimmt Reliquie der Heiligen Helena entgegen</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Schon zum dritten Mal während der Heilig-Rock-Wallfahrt besuchte der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner das Bistum Trier - zum Eröffnungsgottesdienst, bei einer Tagung des Deutschen Liturgischen Instituts und am letzten Wallfahrtssamstag, 12. Mai, an der Spitze einer rund 1.000 Pilger zählenden Gruppe aus dem Erzbistum Köln. Seinen dritten Besuch beendete er nicht mit leeren Händen: Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann überreichte dem Metropoliten der Kirchenprovinz Köln eine aus dem Haupt der heiligen Helena abgetrennte Reliquie, die im Bonner Münster ihren Platz finden soll. Mit der Schenkung knüpft das Trierer Domkapitel an die gemeinsame Verehrung der Mutter Kaiser Konstantins in Trier und Bonn an, wo Helena die Kirche St. Cassius und Florentius gestiftet haben soll. &quot;Es erfüllt die Trierer Kirche mit Freude, die Reliquie an das Bonner Münster zu übergeben&quot;, sagte der Trierer Dompropst Werner Rössel. Die Übergabe fand im Rahmen eines Pontifikalamtes in der ehemaligen Reichsabtei St. Maximin statt, das vom Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, Generalvikar Prälat Dr. Stefan Hesse und dem Bonner Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher konzelebriert wurde. 
In seiner Begrüßungsansprache erinnerte Bischof Ackermann an die historische Bedeutung der früheren Reichsabtei: &quot;Vor 500 Jahren ist Kaiser Maximilian I. als Büßer barfuss zu dieser Abtei gepilgert.&quot; Am Trierer Reichstag 1512, der zur ersten Ausstellung des Heiligen Rockes führte, habe eine starke Kölner Delegation teilgenommen: &quot;Der Kaiser stellte damals 400 Berittene, die Kölner 100, die Trierer immerhin noch 60 Berittene&quot;, rief der Bischof in Erinnerung und wünschte den Pilgern einen gesegneten und bestärkenden Wallfahrtstag. Kardinal Meisner griff diese Anekdote auf: &quot;Vor 500 Jahren war die gottgewollte Ordnung noch intakt: Köln kam direkt nach dem Kaiser.&quot;
In seiner Predigt ging der Kardinal auf die Bedeutung der Tunika als Leibrock Jesu ein. Er erinnerte an dessen Demütigung, die der Kreuzigung vorausging: &quot;Zum Schluss blieb Jesus nur noch der Leibrock, aber auch der wurde ihm genommen, und er wurde den schamlosen Blicken der Menschen ausgeliefert.&quot; Die Christen sollten sich mit Christus &quot;so selbstverständlich bekleiden wie mit unserer Alltagskleidung&quot;, forderte der Kardinal. Er mahnte an, dass nur noch 15 Prozent der deutschen Katholiken regelmäßige Gottesdienstbesucher seien, wodurch Löcher im Leibrock Christi entstünden: &quot;Es gelingt uns in Deutschland, den Leibrock zu zerreißen.&quot; Kardinal Meisner hob die besondere Bedeutung des Gottesdienstes hervor: &quot;Die Heilige Messe ist immer Teilhabe an der himmlischen Liturgie, sie bringt uns irdische Erdenpilger zur Schönheit Gottes.&quot; Von der Wallfahrt erhoffte sich der Kardinal ein Zeichen der Ermutigung: &quot;Wir müssen alle gestärkter vom Heiligen Rock nach Hause gehen, als wir gekommen sind.&quot; Der Glaube lasse die Menschen selbstbewusst durch die Welt gehen: &quot;Wir sind zeugen der Schönheit Gottes, von der die meisten Zeitgenossen noch überhaupt keine Ahnung haben.&quot; 
Nach dem Gottesdienst zogen die rund 1.000 Kölner Pilger, darunter zahlreiche Angehörige des Stadtdekanates Bonn, in einer Prozession zum Heiligen Rock. &quot;Ich war noch nie in Trier, deshalb habe ich mich dieser seltenen Wallfahrt angeschlossen&quot;, erklärte eine Pilgerin aus Bonn ihr Motiv für die Teilnahme. Sie sieht im Heiligen Rock &quot;ein Symbol für die Einheit der Christenheit, aber auch innerhalb der Familie, der Gesellschaft und, vor allem mit Blick auf die Spannungen in der Europäische Union, innerhalb der Politik&quot;. 
Erzbischof Meisner wird die Helena-Reliquie im Rahmen eines Pontifikalamtes am 24. August um 18 Uhr ihrem Bestimmungsort, dem Bonner Münster, übergeben. Die Reliquie soll im Altar der Bonner Stadtpatrone Cassius und Florentius eingesetzt werden. Damit schließt sich für Bonn ein Kreis der Verehrung der heiligen Helena, die mit der Übertragung ihrer Gebeine 1135 begonnen hatte. 1587 gingen die Gebeine im Zuge von Plünderungen verloren. Das Trierer Domkapitel ist zu dem Pontifikalamt eingeladen und kann fast 500 Jahre nach dem Verlust der ursprünglichen Reliquie der Rückkehr Helenas beiwohnen. <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Würde von Patienten und Mitarbeitern im Mittelpunkt</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/wuerde-von-patienten-und-mitarbeitern-im-mittelpunkt.html</link>
			<description>500 Klinikmitarbeiter beim Wallfahrtstag für die Krankenhäuser</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern verdienen eine würdige Behandlung, sie verdienen Respekt, Zeit und Zuwendung. Doch Zeit ist Geld, und Geld ist in deutschen Kliniken so knapp wie Personal. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdienen eine würdige Behandlung, was sich in einem auskömmlichen Gehalt und hinnehmbaren Arbeitsbedingungen widerspiegelt. - Dieses Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen und gemeinsamen Interessen der Patienten, des Personals und der Klinikträger beleuchtete der Wallfahrtstag für die Krankenhäuser im Bistum Trier am 10. Mai. Der Pilgertag, an dem über 500 Angestellte aus 28 Krankenhäusern in katholischer, evangelischer und staatlicher Trägerschaft teilnahmen, stand unter dem Titel &quot;Entblößt? Die Würde der Menschen im Krankenhaus&quot;. <br /> <br /> Bei einer Impulsveranstaltung im Innenhof des Priesterseminars erläuterten der Kölner Professor Dr. Wolfgang Matthias Heffels, Fachbereich Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, und der Trierer Domvikar Dr. Engelbert Felten, Leiter des Theologisch-Pastoralen Instituts Mainz, ihre Standpunkte zum Thema. Professor Heffels sprach vom &quot;Widerspruchssystem Krankenhaus&quot;: Es gelte, die widerstrebenden Interessen, Wert- oder Normenkonflikte aufzudecken. Die Kliniken müssten &quot;mit einem festen Budget bei steigenden Nebenkosten eine bestmögliche Leistungserbringung ermöglichen&quot;. Der Gesetzgeber habe vorgesehen, dass nur eine &quot;ausreichende und zweckmäßige Versorgung, Betreuung und Pflege bezahlt wird&quot;. Demgegenüber versuchten die Mitarbeiter, eine bestmögliche Arbeit zu leisten, was unter dem steigenden Kostendruck, personalen Engpässen und Überstunden kaum möglich sei. Domvikar Felten verdeutlichte die schwierige Situation vieler Patienten: &quot;Es kommt oft zu einer Infragestellung der bisherigen Lebensplanung, die unter Umständen auf den Kopf gestellt wird bis hin zur Annullierung durch de Tod.&quot; Krankheit sei immer ein Phänomen, das den ganzen Menschen betreffe: &quot;Nicht nur seine Körperfunktionen, sondern auch die Funktionen seiner Seele.&quot; Jesus, der selbst Menschen geheilt habe, habe immer einen engen Zusammenhang zwischen körperlicher Krankheit und einer gestörten Kommunikation gesehen. Sein Ziel sei daher die Wiederherstellung der Beziehungen gewesen: &quot;Er selbst kommunizierte mit den Kranken sehr eng, bis hin zu Handauflegungen, und vermittelte dadurch die personale Nähe Gottes.&quot; <br /> <br /> Viele Mitarbeiter der Kliniken brachten in der anschließenden Diskussion ihre alltäglichen Erfahrungen zum Ausdruck. Ein Klinikseelsorger kritisierte, dass viele Pfleger trotz langer Arbeitszeiten nur geringe Löhne erhielten. &quot;Auch in den kirchlichen Krankenhäusern verdienen sie nur einen Hungerlohn. Es muss mehr Geld in dieses Gesundheitssystem gepumpt werden&quot;, kritisierte der Seelsorger. Ein anderer Mitarbeiter beklagte, dass heute weniger die Arbeit am Patienten, sondern die Erfüllung von überzogenen Vorschriften zähle: &quot;Es geht mehr um Kontrolle und Zertifizierungen, aber wir sind nicht mehr nah am Patienten.&quot; <br /> <br /> Neben der Impulsveranstaltung standen ein Pontifikalamt mit Weihbischof Robert Brahm sowie eine Andacht mit Bischof Dr. Stephan Ackermann auf dem Programm. Höhepunkt war der Besuch des Heiligen Rockes, den Arthur Ehlen, Küchenchef des Dauner Krankenhauses Maria Hilf, so beschrieb: &quot;Mir ging es heute darum, innere Einkehr zu finden und die Möglichkeit zu nutzen, den Heiligen Rock noch mal zu sehen. 1996 war ich mit dem Krankenhaus Cochem hier, aber beim zweiten Mal geht man mit ganz anderen Voraussetzungen ran: Beim ersten Mal stand die Sensation im Vordergrund, den Heiligen Rock zu sehen, aber jetzt hatte ich eine ganz andere Einkehr als damals.&quot; <br /> <br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Anerkennung und Ermutigung</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/anerkennung-und-ermutigung.html</link>
			<description>Räte aus dem Visitationsbezirk Saarbrücken bei der Wallfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[   <span style="font-weight: bold;">Trier</span> - Anerkennung und Ermutigung für ihr ehrenamtliches Engagement standen im Mittelpunkt am Tag der Räte aus dem Visitationsbezirk Saarbrücken am Samstag, 12. Mai bei der Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier. Schon am Vormittag beim Gottesdienst in der Kirche St. Martin hatte Weihbischof Robert Brahm die große Verantwortung hervorgehoben, die die Menschen in den Pfarrgemeinde-, Pfarreien- und Verwaltungsräten zu tragen haben.  Es sei nicht leicht, aus den vielen Erwartungen einzelner das Gemeinsame herauszufiltern und sich neuen Entwicklungen zu stellen. Mit Blick auf den Heiligen Rock fragte Brahm: "Lassen wir uns kreuz und quer miteinander verweben in den neuen Pfarreiengemeinschaften, aber auch in der Ökumene und mit der Gesellschaft?"  Man müsse auch mit Vorläufigkeiten leben, so sagte der Weihbischof. Als Beispiel nannte er die Rolle von Frauen, die sich sehr in der Kirche engagierten, wo aber nur wenige Führungspositionen für sie geöffnet seien. Ein weiteres Beispiel sei die Entwicklung in der Ökumene: "Hier ist es wichtig, sich gegenseitig zu entdecken und zu bereichern."   <br>   <br> "Den Rückweg gestalten" lautete der Titel des Vortrags von Dr. Martin Lörsch, Professor für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier, den die Räte aus dem Visitationsbezirk Saarbrücken am Nachmittag hörten. Er wolle ihnen die Erträge und Erkenntnisse der Heilig-Rock-Wallfahrt zur Stärkung für den Alltag und für die ehrenamtliche Arbeit mit nach Hause geben, sagte Lörsch. Auch er ermunterte die Räte, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und neuen Entwicklungen eine Chance zu geben: "Wir müssen die Kirche so aufstellen, dass Menschen, die mit ihr in Berührung kommen, etwas von der Botschaft Christi spüren", forderte er. Trotz der größer werdenden Pfarreiengemeinschaften müsse die Kirche vor Ort lebendig bleiben, dazu seien auch "Kooperationen um der Menschen willen" nötig, beispielsweise mit Verbänden und den neuen geistlichen Gemeinschaften. Hier könne die Wallfahrt Vorbild sein, bei der die Vielfalt möglicher Partner sichtbar geworden sei.    <br>   <br> "Dieser Tag der Räte soll ein Dankeschön sein und gleichzeitig Anregungen für die Arbeit vor Ort geben", sagte Edith Ries-Knoppik, die im Bistum Trier für die Rätearbeit zuständig ist. Und der Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Trier, Manfred Thesing, unterstrich die Bedeutung dieses Tages für die Räte: "Im Alltag sind sie oft auf sich allein gestellt, da ist so ein Treffen wichtig, um Erfahrungen auszutauschen, aber auch Ängste und Ärger." Bei den saarländischen Räten ist das gut angekommen: "Das inhaltlich gute Programm hat mich bewogen, hier heute mit dabei zu sein", sagte Alois Himbert, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates von Köllerbach. Und Ute Steffen, Mitglied des Pfarrgemeinderates in Bilsdorf ergänzte: "Der Tag der Räte ist eine gute Idee, er gibt uns die Möglichkeit, sich mit Vertretern aus anderen Pfarreien auszutauschen."    <br>   <br>   <br> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bilder vom Samstag (12. Mai)</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/bilder-vom-samstag-12-mai.html</link>
			<description>Dekanat Bernkastel - Erzbistum Köln - Impressionen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="klein">Mehr Bilder der Wallfahrt des <link record:tt_news:906 - internal-link>Dekanates Bernkaste » weiter</link> | mehr Bilder vom Besuch des <link start/aktuelles/meldung-galerie/kaiserinmutter-helena-verbindet-trier-koeln-und-bonn.html - - "Pilger aus dem Erzbistum Köln">Erzbistums Köln » weiter</link> und aus der <link http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung-galerie/jomi-macht-sprachlos.html - - "JOMI - Pantomime und mehr in der DomNacht">DomNacht » weiter</link>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			<category>Tagesgalerie</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>&quot;Ein Erlebnis für unseren Glauben&quot;</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/ein-erlebnis-fuer-unseren-glauben.html</link>
			<description>Dekanat Bernkastel pilgert zum Heiligen Rock</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier/Bernkastel&nbsp; - &quot;Der Heilige Rock erinnert an einen Menschen, der die Arme ausbreitet und uns an sich drückt.&quot; Mit diesen Worten und dem Wunsch, dieses Gefühl am Schrein selbst erfahren zu können, hat der Trierer Weihbischof Dr. Helmut Dieser am 12. Mai die über tausend Gläubigen aus dem Dekanat Bernkastel zur gemeinsamen Prozession zum Dom ein. Im Palastgarten hatten sich die Gläubigen versammelt, um den Wallfahrtstag mit einem gemeinsamen Gottesdienst zu beginnen. Begleitet vom Bläserensemble der Musikvereinigung Bernkastel-Kues und einem Chor, in dem alle Kirchenchorsängerinnen und -sänger des Dekanats zusammen sangen, feierte die Gruppe mit Weihbischof Dieser, Dechant Georg Moritz und den Geistlichen des Dekanats die Eucharistie, bevor sie sich auf den Weg machten, um die Tunika Christi zu sehen. <br /> <br /> Angeführt von den Messdienern der Pfarreiengemeinschaft Bernkastel-Kues zogen die Wallfahrer begleitet von Gebet und Gesang durch die Straßen Triers zum Dom, um sich in die große Pilgerschar einzureihen. &quot;Das ist etwas ganz Besonderes, ein Erlebnis für unseren Glauben - die Begegnung mit dem Heiligen Rock gibt einem so viel für das eigene Leben&quot;, freute sich Helene Erbes auf den Moment des persönlichen Innehaltens vor dem Schrein. Während die Pilger der Dekanatsgruppe am Gewand Jesu vorbeizogen, erklang der Chorgesang der Dekanatssängerinnen und - sänger im Dom und machte den Wallfahrtstag für die Pilger der Dekanatsgruppe zu einem einmaligen Erlebnis. &quot;Es war sehr schön, vor dem Schrein zu stehen. Und durch die Begleitung unserer Sängerinnen und Sänger auch sehr persönlich&quot;, sagte Roswitha Sahler. Und auch für Chorsängerin Claudia Bechtel war es ein ganz besonderer Moment: &quot;Mit den anderen Sängern und der Bläsergruppe im Dom zu sein, das war schon ein Riesenerlebnis. Da hat man nochmal so gerne gesungen.&quot; <br /> <br /> Dechant Georg Moritz konnte nach der Begegnung mit dem Heiligen Rock seine Empfindungen kaum in Worte fassen. &quot;Es kribbelt - das ist schon ein ganz besonderer Tag.&quot; Er empfand es auch als &quot;ganz wichtig, dass wir den Tag heute als Dekanat gemeinsam erlebt haben&quot; und freute sich besonders über das, was die beiden Dekanatskantoren Michael Meyer und Markus Thome musikalisch auf die Beine gestellt hatten. &quot;Über 260 Kirchenchormitglieder, die zusammen als ein Chor singen - die beiden haben Großes geleistet.&quot; Und auch die Kinder und Jugendlichen der Pfarrei wären toll in den Tag integriert worden. So hatten zum Beispiel die Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Bernkastel-Kues eine eigene Heilig-Rock-Fahne gestaltet und brachten sie mit in den Dom. Gemeinsam mit Wallfahrtsleiter Mons. Dr. Georg Bätzing durften die Mädchen und Jungen dann dort ihre Fahne kurz auf dem Schrein ablegen. Dechant Moritz: &quot;An unserem Wallfahrtstag wollten wir das, was uns verbindet, unseren wunderbaren Glauben, in den Mittelpunkt stellen. Und das ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen. Es war wundervoll, im Dom zu stehen, unseren Chorsängern zu lauschen und die Kinder und Jugendlichen unserer Pfarreien mit strahlenden Augen am Schrein vorbeigehen zu sehen.&quot; <br /> <br /> Und auch für Marie-Luise Herrmany war es ein ganz besonderer Tag. Zwar war sie schon vor dem gemeinsamen Wallfahrtstag im Trierer Dom gewesen und hatte einen Blick auf den Heiligen Rock werfen können, doch gemeinsam mit den anderen Pilgerinnen und Pilgern fand die Frau es &quot;besonders ergreifend&quot;. Mit dabei hatte sie ihren selbstgebastelten Bolivien-Pilgerstab, auf dem alle Pfarreien der Pfarrgemeinschaft Bernkastel-Kues sowie die bolivianische Partnergemeinde Titicachi verewigt sind. Die Spitze des Stabes ziert ein Bund grüner Weintrauben. &quot;Die stehen für unsere Herkunft, das Gebiet Mittelmosel - eine der besten Riesling-Weinlagen&quot;, lacht Herrmany. Mit diesem Stab ist sie auch an der Tunika Christi vorbeigezogen: &quot;Mit dem Pilgerstab am Schrein vorbeizugehen, als Pilgerin unterwegs zu sein - man empfindet den Moment viel stärker, wenn man den Stab in der Hand hat.&quot; <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Dieses alte Stück Stoff zieht mich an&quot;</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/dieses-alte-stueck-stoff-zieht-mich-an.html</link>
			<description>ZDF-Fernsehmoderatorin Gundula Gause spricht Abendlob bei der Wallfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - Die Redakteurin und ZDF-Fernsehmoderatorin Gundula Gause aus Mainz hat am 11. Mai im Abendlob gesprochen und davor den Schrein mit dem Heiligen Rock besucht. Paulinus-Redakteurin Eva-Maria Werner hat mit der Protestantin gesprochen. <br /> <br /> <b>Sie waren gerade beim Heiligen Rock: Zum ersten Mal? Und welche Empfindungen hatten Sie dabei? </b><br /> Gundula Gause: Ich habe den Heiligen Rock schon einmal bei der letzten Wallfahrt 1996 gesehen. Er strahlt für mich eine große Faszination aus. Dieses alte Stück Stoff zieht mich an. Ich lasse mich auch von der Faszination der anderen Menschen, die mit mir am Schrein stehen, anstecken. Ein Besuch beim Heiligen Rock ist für mich eine Bestärkung des Glaubens. <br /> <br /> <b>Können Sie mit dem Leitwort der Wallfahrt etwas anfangen? </b><br /> Ja, als Protestantin ist mir unter dem Motto &quot; ? und führe zusammen, was getrennt ist&quot; die Ökumene besonders wichtig. Wir glauben doch alle an den einen Gott, der Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden weltweit ist beiden Konfessionen ein großes Anliegen. Als Protestantin bin ich zum Beispiel Schirmherrin des Afrika-Tages des Internationalen Katholischen Hilfswerkes Missio. Wir haben mehr gemeinsam als uns trennt. <br /> <br /> <b>Sind Sie schon einmal gepilgert? </b><br /> Leider nein. Aber einmal nach Santiago de Compostela zu gehen, das wäre schon ein Traum. 
<h1>Bilder vom Abendlob</h1>]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Berührung mit Kirche gekommen</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/in-beruehrung-mit-kirche-gekommen.html</link>
			<description>Positive Bilanz nach vier Wochen &quot;Kirche der Jugend&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[   <span style="font-weight: bold;">Trier</span> - "Es war ein Experiment, St. Paulus als Kirche der Jugend zu präsentieren, aber es ist gelungen." Zum Ende der Heilig-Rock-Wallfahrt ist Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth mit den Erfahrungen rund um die Kirche der Jugend hoch zufrieden. Er schätzt, dass rund 20.000 Menschen St. Paulus während der Wallfahrt besucht haben. Viele davon hätten auch die verschiedenen inhaltlichen Angebote dort wahrgenommen.   <br>   <br> Ein Beispiel seien die Workshops zu den dort installierten Kunstprojekten. Die Jugendlichen hätten diese zum Anlass genommen, sich auch mit schwierigen Themen wie Ausgrenzung, sexuellem Missbrauch, kritischem Konsumverhalten oder der Spannung zwischen traditioneller und moderner Kirche auseinanderzusetzen. Zum Thema Organspende habe es einen eigenen Gottesdienst mit anschließender Diskussion gegeben. Dort sei auch eine 16-Jährige zu Gast gewesen, der ein Spenderherz das Überleben ermöglichte. "Da haben sich die Jugendlichen sehr intensiv mit Fragen des Lebens und des Todes auseinandergesetzt", berichtet Struth. Ein anderes Beispiel für die inhaltliche Vielfalt seien verschiedene Vorträge, beispielsweise zur aktuellen Situation in Syrien: "So konnten wir auch auf Themen aufmerksam machen, die sonst vielleicht nicht im Leben der Jugendlichen vorkommen", sagt der Jugendpfarrer. "Es ist uns gelungen, in der Kirche der Jugend politische und lebensrelevante Themen zu platzieren, wir haben die Lebenswelt der Jugendlichen angesprochen aber auch erweitert."   <br>   <br> Geholfen habe dabei die Gestaltung des Kirchenraums durch die Jugendlichen, betont Struth. Die Beleuchtung, die Kunstprojekte und die fehlenden Bänke hätten es möglich gemacht, neben geistlichen auch kulturelle Angebote wie Konzerte, Kino oder Vorträge zu platzieren. Dabei sei das Programm nicht ausschließlich von kirchlich sozialisierten Jugendgruppen wahrgenommen worden. So hätten auch viele Schulklassen die Kirche der Jugend St. Paulus besucht. "Dabei sind viele in Berührung mit Kirche gekommen, vielleicht nur punktuell, aber möglicherweise interessiert sich mancher jetzt mehr dafür, was Kirche für junge Menschen anbietet", so Struth. Dadurch, dass die Jugendlichen sich selbst einbringen und Themen ansprechen konnten, sei es gelungen, ein positives Bild von Kirche zu vermitteln. Überzeugt hat den Jugendpfarrer auch, mit welchem Interesse die jungen Leute gerade auch die inhaltlichen und geistlichen Angebote wahrgenommen haben. "Es war eine tolle Erfahrung, dass die Jugendlichen beispielsweise zu den Morgen- und Nachtgebeten genauso da waren wie zu den großen Events."   <br>   <br> Aus den positiven Erfahrungen erhofft sich Pfarrer Struth auch Impulse für die gesamte Jugendpastoral im Bistum Trier. "Viele Gemeinden werden sich anschauen, wie die Kirche der Jugend räumlich und inhaltlich gestaltet war", ist er überzeugt. Keinen Hehl macht er aus seinem Wunsch, St. Paulus dauerhaft als Jugendkirche zu etablieren. "Es wäre eine vertane pastorale Chance, nicht darüber nachzudenken", sagt er. Erforderlich sei natürlich ein schlüssiges Konzept. Das solle jetzt erarbeitet werden.   <br>   <br> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Mutmacherin</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/die-mutmacherin.html</link>
			<description>Evangelische Pfarrerin spricht zum Abschluss der KDFB-Vortragsreihe über Gott, den Glauben und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[   <span style="font-weight: bold;">Trier</span> - Sie ist evangelische Pfarrerin in Rüsselsheim. Einer Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen unter einem Dach leben, "aber nicht zueinander finden" und die Arbeitslosigkeit ein beherrschendes Thema ist. Wie kann man in dieser Lebenslage glaubhaft Glauben vermitteln, ohne zu verhärten? Diese Frage stellt sich Dr. Annette Mehlhorn immer wieder. Und auch die Frage: "Was haben Glaube und Welt noch miteinander zu tun?" Die Antwort gab die Pfarrerin am 11. Mai in der Kirche St. Antonius.   <br>   <br> Ihr Vortrag war gleichzeitig das Schlusswort der "GotteskünderInnen". So hieß die Vortragsreihe, in der der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), Diözesanverband Trier, an jedem Freitag während der Heilig-Rock-Wallfahrt gesellschafts- und kirchenpolitische Themen im Kontext der Bibel beleuchtet hat.   <br>   <br> "Rüsselsheim ist eine Stadt, die tief zerrissen ist", sagte Mehlhorn. Es sei keine leichte Aufgabe, dort zu wirken. Angesichts der vielen Probleme sei es schwer, der Kirche ein Gesicht zu geben und die Fröhlichkeit des Evangeliums nach außen zu tragen. Die Pfarrerin berichtete von einem Traum: Sie war in einer sterilen, unbeschmutzten Welt. Doch als sie aufwachte, wusste sie: "Meinen Glauben in dieser Welt zu leben, heißt auch, sich mit ihrem Schmutz auseinanderzusetzen." Die Pfarrerin berichtete von zwei engagierten Frauen. Beide hätten sich der säkularen Welt zugewandt, seien aus der Kirche ausgetreten, weil sie ihre Frauenrechte dort missachtet sähen. "Es geht mir in meiner Kirche nicht anders. Auch dort wird die Würde der Frauen verraten", sagte Annette Mehlhorn. Und doch: "Was aber wäre ich ohne meinen Glauben?" In der Gemeinde Jesu Christi "gibt es die Gemeinsamkeit".  Männer und Frauen - "lasst uns gemeinsam einen Platz zum Sorgen finden, denn diese Welt braucht diese Liebe Gottes". Mehlhorn sagte: "Es ist sehr mutig mich zu einem solchen Thema eingeladen zu haben. Und Mut will ich Euch auch machen."    <br>   <br> "GotteskünderInnen" - so nennt die Theologin Irmtraud Fischer Frauen und Männer des Alten Testamentes, die im Namen Gottes auf politische und religiöse Missstände und soziale Ungerechtigkeiten hinwiesen. "Auch wir wollen sagen, was uns Frauen unter den Nägeln brennt", sagte Beate Born, die KDFB-Diözesanvorsitzende. Sie warb dafür, "genau hinzusehen, öffentlich Position zu beziehen und sich nicht zu arrangieren". Die Schwestern Franziska und Christina Salker, Musikschülerinnen der Karl-Berg-Musikschule in Trier, hatten die musikalische Gestaltung übernommen.   <br>   <br> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;De Kiedel gucken&quot;</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/de-kiedel-gucken.html</link>
			<description>Ein etwas anderer Blick auf die Wallfahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier - In Zahlen lässt sich die Heilig-Rock-Wallfahrt bilanzieren oder als Resümee des Bischofs oder in der Statistik der Polizei. Immer kommt eine Erfolgsgeschichte heraus. Aber es gibt noch viel mehr zu erzählen. Die kleinen Geschichten vom Rande. Was hat zum Beispiel die Pressesprecherin erlebt, die muss doch den Überblick haben. Hat Judith Rupp neben vielen Fakten auch ein Anekdötchen parat? Klar: Eines verregneten Wallfahrtsabends kommt ihr vorm Dom ein älteres Ehepaar entgegen. Als die Frau sieht,&nbsp; dass es keine Warteschlange mehr am Eingang gibt, drückt sie ihrem Mann die Einkaufstüten in die Hand&nbsp; und sagt sehr entschlossen: &quot;Helmut, eich giehn wei noch de Kiedel gucken, eich kommen dann loa hinnen wieder raus!&quot; Zurück bleibt der Gatte schwer bepackt - und Judith Rupp mit einem Lächeln.&nbsp; &quot;Dass eine halbe Million Menschen seinetwegen hier her kommen wird&quot;, hatte sich die Pressesprecherin noch gedacht, als sie zu Beginn der Pilgertage das erste Mal vor dem Heiligen Rock stand, &quot;das ist großartig.&quot; <br /> <br /> Und sie kamen: &quot;Von der Vietnam-Gemeinde Düsseldorf, die mit 250 Personen angemeldet waren - dann mit 500 kamen&quot;, sagt Johannes Tittel vom Teilnehmerservice, &quot;über die Philippino Community bis hin zum Pokrov Reisebüro St. Petersburg.&quot; Die 31 Wallfahrtstage waren für Tittel nach der zweijährigen Planung &quot;das Beste, was hatte passieren können&quot;. Jedes Lob einer Pilgergruppe habe ihn für das frühe Aufstehen und das Arbeiten bis tief in die Nacht mehr als entschädigt: &quot;Die Pilger waren Balsam für die Seele.&quot; - Und sie prägten vier Wochen lang das Stadtbild von Trier. <br /> <br /> <b>Sich voller Respekt und Liebe begegnen </b><br /> <br /> &quot;Sprichst Du deutsch?&quot;, wurde Paulinus-Reporterin Inge Fusenig von einem kleinen Mädchen gefragt, weil dieses zuvor zwanzig ausländische Pilger vergeblich um eine Wegbeschreibung gebeten hatte. &quot;Richtig klasse&quot; fand die Triererin das, weil durch die vielen Gäste &quot;eine ganz besondere Stimmung in der Stadt lag&quot;. Friedlich seien die Menschen gewesen. Und fröhlich und hilfsbereit. &quot;Ich stand einmal in der Konstantin-Basilika und schrieb die Predigt mit, da kam eine ganz süße, etwa 80-jährige Helferin auf mich zu und bot mir ihren Platz an, damit ich besser schreiben kann.&quot; Ehrlich gefreut habe Inge Fusenig das, weil diese kleine Begebenheit so viel gezeigt hatte: Denn Heilig-Rock-Wallfahrt hieß, sich voller Respekt und Liebe zu begegnen. <br /> <br /> &quot;Auch als Berichterstatter warst du Teil der Wallfahrt&quot;, sagt Paulinus-Reporter Michael Merten. Vorm Dom habe er auf eine Gruppe warten müssen, die zwei Stunden in der Schlange vor sich hatte. &quot;Ich hab dann gleich mit Ordnungsdienst gemacht, weil so viel zu tun war&quot;, sagt der Student, der mit einer Fahrradgruppe gepilgert, per Pedes durch den Regen gegangen und mit dem Schaff-Rock die Mosel hinunter gefahren war. Er hat über Bischöfe, Helfer, Pilger und Polizisten geschrieben. Von den Kollegen der Wallfahrtstageszeitung nur &quot;Super Mitch&quot; genannt, weil er in den 31 Pilgertagen wirklich über alles und noch viel mehr berichtet hat. Auf der Honorarliste steht hinter dem Namen Merten: &quot;Milljuhnen Artikel&quot;. &quot;Ich habe bei der Wallfahrt so viele tolle Menschen getroffen, die voller Begeisterung waren, da kann man nicht einfach Dienst nach Vorschrift machen&quot;, sagt Merten. &nbsp; <br /> <br /> <b>Sitzen zwei Punker auf dem Domfreihof <br /></b> <br /> &quot;Sitzen zwei Punker auf dem Domfreihof&quot; - was wie ein Witz beginnt, ist eine Geschichte von Hans Werner Tonner, die symbolisch für die leidenschaftlichen Helfereinsätze steht. Eine Helferin sei auf die Punks zugegangen, um ihnen zu sagen, dass sie sehr beeindruckend aussähen. Die drei kamen ins Gespräch und irgendwann fragten die Jugendlichen, ob sie wohl auch da rein&nbsp; dürften, in den Dom. &quot;Sie sind selbstverständlich willkommen&quot;, habe die Helferin geantwortet, &quot;wichtig ist nicht das Aussehen, sondern dass man sich würdig benimmt.&quot; <br /> <br /> Diese Helferin war es auch, die zum Paulinus-Chefredakteur Bruno Sonnen gesagt hatte: &quot;Sie machen eine tolle Zeitung, danke dafür.&quot; Solche Rückmeldungen hätten natürlich &quot;beflügelt&quot;, sagt Sonnen, der gleich eine Mail an alle Kollegen geschrieben hatte. Als politisch denkender Mensch sei er natürlich vom Schaff-Rock ganz begeistert, &quot;eine tolle Aktion&quot;. Über das große soziale Engagement bei der Wallfahrt hinaus, nehme er aber für sich ganz persönlich vor allem eines mit: &quot;Dass man an Herausforderungen wächst und mit einem guten Team fast alles möglich ist.&quot; <br /> <br /> Wie viel bei der Wallfahrt möglich sein würde, hatte Wallfahrtsleiter Monsignore Dr. Georg Bätzing schon zu Beginn der Pilgertage festgestellt: &quot;Da ist etwas vom Kopf ins Herz gerutscht.&quot; Im Vorfeld sei so viel bedacht und geplant worden, da habe für ihn &quot;eine vernünftige Distanz&quot; zum Anlass der Wallfahrt, zum Heiligen Rock, gehört. Dann habe er aber viele Stunden am Schrein und bei den Pilgerinnen und Pilgern gestanden: Selten in den letzten Jahren habe er &quot;so viele ehrfürchtige Gesten, so offenen Augen, freundliche Gesichter und so viele Tränen gesehen&quot;. &quot;Viele von den Pilgern sind anders nach Hause zurückgekehrt, als sie aufgebrochen sind&quot;, sagt Monsignore Bätzing, &quot;innerlich bewegt und mit der Anregung, sich der Frage zu widmen, was ihnen Jesus Christus und seine Botschaft bedeuten.&quot; <br /> <br /> Nicht allein für den Wallfahrtsleiter war die Heilig-Rock-Wallfahrt deshalb &quot;ein großes Geschenk, für das ich mein Leben lang dankbar bleibe&quot;. &nbsp; <br /> <br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wie die Heinzelmännchen</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/wie-die-heinzelmaennchen.html</link>
			<description>Stühle schleppen, Toiletten reinigen: Der Bürgerservice arbeitet  beinahe unsichtbar</description>
			<content:encoded><![CDATA[   <span style="font-weight: bold;">Trier</span>  - Nein, von der Wallfahrt richtig etwas mitbekommen haben die rund 30 Frauen und Männer nicht. Ihre Arbeit war zu Ende, wenn die Pilger kamen, und fing erst wieder an, wenn die Gäste abgezogen waren. Die Rede ist von den täglich 25 bis 30 Frauen und Männern des Trierer Bürgerservices. Unter der Leitung von Jörg Gerth sorgte die Abteilung "Dienste aller Art" dafür, dass Stühle standen, wo sie gebraucht wurden, Bänke aus dem Weg geräumt und die Toilettenanlagen gereinigt und mit insgesamt 6042 Rollen Toilettenpapier bestückt waren.   <br>   <br> "Stellenweise mussten die Leute geradezu Sklavenarbeit leisten", sagt Gerth und spricht damit den aufwendigsten Teil der Arbeit an: Den Palastgarten. Mehrmals mussten dort die 140 Bänke auf- und wieder abgebaut werden. Ein Job, für den zwölf starke Männer zur Verfügung standen. Um eine der schweren Freiburger Papst-Bänke bewegen zu können, mussten vier Mann kräftig zupacken. "Nach den Aktionen waren die Jungs platt", sagt Gerth. Um Stühle und Bänke ging es während der vierwöchigen Wallfahrt nicht allein im Palastgarten. Mehrmals musste der Hof des Priesterseminars für größere Gottesdienste ausgerüstet werden. Und in St. Maximin können die starken Männer vom Bürgerservice inzwischen beinahe im Schlaf und in Rekordzeiten die Schulturnhalle ausräumen und 1000 Stühle akkurat nach Plan aufstellen - um sie nach ein bis zwei Tagen wieder abzuräumen und alles für die nächste Turnstunde zu richten. "Ich kann wirklich bald keine Stühle mehr sehen", sagte einer der  Arbeiter und stellt derweil sieben Sitzgelegenheiten punktgenau auf.    <br>   <br> Jörg Gerth ist begeistert von allen Beteiligten. Die 20 Festangestellten und die ausgeliehenen Mitarbeiter arbeiteten präzise und höchst motiviert. Er lobt er die Planungen des Bistums und die dort verantwortlichen Organisatoren. "Dieser Auftrag ist eine super Sache für unsere Leute. Für die ist es beispielsweise überhaupt nicht üblich, dass sie gelobt werden und Herzlichkeit erfahren." Freundlichkeit und Gelassenheit wiegen für Gerth auf, dass manche Aktionen sehr kurzfristig ausgeführt werden mussten. Der Bereich, wo Mitarbeiterbedarf und Arbeitsaufwand am wenigsten einzuschätzen waren, sei die Betreuung der Toilettenanlagen. Acht Stationen mit Containern sind für die Pilger aufgebaut und werden von acht Frauen des Bürgerservices in Schichten mit bis zu sechs Mitarbeiterinnen morgens früh auf- und abends wieder zugesperrt, gereinigt und bestückt. Die Pilger haben fast gar nichts bemerkt von der Arbeit des Bürgerservices. Und doch hat die "starke Truppe" um Jörg Gerth für jeden Einzelnen der rund 500 000 Wallfahrer gearbeitet.     <br>   <br> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Auf dem Weg nach Trier Silberhochzeit gefeiert</title>
			<link>http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start/aktuelles/meldung/auf-dem-weg-nach-trier-silberhochzeit-gefeiert.html</link>
			<description>Die Wallfahrt schweißt eine neue Pfarreiengemeinschaft zusammen</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Trier/Warndt - Eigentlich wollte das Ehepaar Schmitt aus Ludweiler (Dekanat Völklingen) seine Silberne Hochzeit in der Ferne feiern. Matthias hätte Australien, Iris eher die Karibik bevorzugt. Gefeiert haben sie letztendlich in Britten, einem kleinen Dorf in der Nähe des Losheimer Stausees. Das ist zwar nicht so weit weg wie ursprünglich geplant, doch für die Schmitts war es ein langer, anstrengender Weg dorthin. Ein Weg, den sie mit 16 weiteren Angehörigen der Pfarreiengemeinschaft Warndt über 120 Kilometer gegangen sind. Der Warndt ist ein Waldgebiet im saarländisch-lothringischen Grenzbereich. Im vergangenen September ist die neue, große Pfarreiengemeinschaft aus den acht Pfarreien Ludweiler Herz Jesu, Geislautern Maria Himmelfahrt, Lauterbach St. Paulinus, Wehrden St. Hedwig und St. Josef, Großrosseln St. Wendelinus, Pfarrei Dorf im Warndt Herz Mariä und Emmersweiler St. Barbara entstanden. <br /> <br /> Walter Kahn und Matthias Schmitt hatten die Idee, die neue Seelsorgeeinheit durch eine gemeinsame Pilgerschaft zur Heilig-Rock-Wallfahrt etwas näher zusammenzuführen. &quot;Wir dachten uns: Eine Fußwallfahrt könnte eins der ersten Highlights für die neue Pfarreingemeinschaft werden&quot;, erklärt Kahn. Dieser Idee schlossen sich neben Pfarrer Patrik Altmeyer Angehörige aus vier Pfarreien an. Ein Organisationsteam um den früheren&nbsp; Ingenieur Kahn organisierte die Fußwallfahrt generalstabsmäßig: Alle Strecken wurden mehrfach abgegangen, Pilgerbücher mit genauen Wegbeschreibungen und Hintergrundinformationen gedruckt, Unterkünfte besorgt und alles Notwendige organisiert. Monate im Voraus trafen sich die Teilnehmer bereits zu Probe-Wanderungen, um für die Herausforderung gewappnet zu sein, die schon am ersten Tag auf sie zukommen sollte: Rund 30 Kilometer durch Wiesen, Wald und Ortschaften. <br /> <br /> &quot;Ich habe nächtelang nicht geschlafen, weil ich Angst hatte, dass ich es nicht schaffen würde&quot;, gesteht Iris Schmitt ein. Doch diese Angst war unbegründet, wie Walter Kahn berichtet: &quot;Die Gruppe war so positiv eingestellt, dass sie die Wanderungen geschafft hat - zwar mit einigen Blasen und Blessuren, aber mit dem christlichen Glauben im Rucksack.&quot; Jedes Gruppenmitglied war für eine bestimmte Aufgabe zuständig, beispielsweise für Gastgeschenke, das Stempeln der Etappenbücher, die Instrumente oder das Mitführen der vom Kindergarten St. Monika Ludweiler gestalteten Pilgerfahne. Gemeindereferentin Martina Scholer transportierte mit einem Begleitfahrzeug Gepäck und Verpflegung von einem Quartier zum Nächsten. Seinen Rucksack ließ aber kein Pilger mit dem Auto transportieren: &quot;Der bleibt auf dem Rücken, egal wie schwer es ist. Wir haben zwar gesagt, dass wir uns gegenseitig die Rucksäcke abnehmen, wenn wir nicht mehr können, aber das hat das keiner in Anspruch genommen - Jeder hat seinen Stolz&quot;, erzählt Ursula Kronser aus Lauterbach. Sie konnte eine schöne Erfahrung sammeln: &quot;Viele Menschen sprechen einem unterwegs Mut zu und wünschen einem Glück auf dem Weg. Viele sind erstaunt, dass wir bis nach Trier gehen.&quot; <br /> <br /> Meist wurden die Pilger von Delegationen der Pfarreien, in denen sie Station machten, empfangen und manchmal auch sehr gastfreundlich&nbsp; verköstigt. Aber auch Angehörige der eigenen Pfarrei kümmerten sich um die Fußwallfahrer, wie Walter Kahn berichtet: &quot;Ein Ehepaar hat uns beispielsweise mit dem Wohnmobil aufgesucht und einen leckeren Mittagstisch zubereitet. Auf der letzten Etappe haben uns mehrere Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft beim Einzug in den Dom begleitet.&quot; So entstand ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl. &quot;In unserer Gruppe, die sich aus verschiedenen Orten gefunden hat, gibt es eine tolle Gemeinschaft. Man hilft sich gegenseitig und ist für den anderen da, das ist mir sehr wichtig&quot;, sagt Iris Schmitt. Ursula Kronser sagt mit Blick auf das Ziel der Wallfahrt: &quot;Der Heilige Rock ist ein Symbol der Einheit unserer riesigen Pfarreiengemeinschaft. Wir tun alles dafür, dass sie jetzt zusammenwächst.&quot; <br /> <br /> Der emotionale Höhepunkt der Wallfahrt war der dritte Pilgertag. Am Abend stand die Messe zur Silbernen Hochzeit der Schmitts auf dem Programm, und nach einem langen Tagesmarsch trennten sich zunächst die Wege für das Ehepaar Schmitt und den Rest der Gruppe.&nbsp; &quot;Wir haben den Jubilaren eine Massage geschenkt, damit sie aus dem Weg waren für unsere Generalprobe&quot;, erzählt Walter Kahn. Denn die Pilgergruppe hatte eine Überraschung vorbereitet: Wochenlang hatten sie Lieder für diese besondere Messe einstudiert. Damit überraschten sie Iris und Matthias Schmitt, deren Kinder und Familienangehörige nach Britten gekommen waren. Der Brautstrauß wurde unterwegs aus Löwenzahn und Feldblumen gepflückt. &quot;Das war traumhaft, ich werde mich ewig an diesen Tag erinnern&quot;, blickt Matthias Schmitt zurück. Ob Australien oder Karibik, er ist sich sicher: &quot;Es hätte nirgendwo auf der Welt schöner sein können als in diesem Moment.&quot; <br /> <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Pressebereich</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 01:00:00 +0200</pubDate>
			
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