Und führe zusammen, was getrennt ist

Argumente - Analysen - Ausblicke

Ökumenisches Forum

Das Ökumenische Forum ist zu Ende - die Wallfahrt ist auf dem (ausdrücklich auch gemeinsamen) Weg. 

"Hausaufgaben" bleiben - und bleibende Eindrücke: 

  • "Diskussionen auf hohem Niveau und in freundschaftlicher Atmosphäre".
  • "anrührende, be- und aufrührende" gottesdienstlichen Feiern, Morgen- und Abendlobe: "Wir haben die unterschiedlichen Ausdrücke von Liturgie und Frömmigkeit erleben dürfen." 
  • Eine "inspirierende, den Blick weitende" Tagung.
  • Ein Höhepunkt: das "Nachdenken und Ringen um ökumenische Visionen" beim Austausch mit Kardinal Kurt Koch und dem EKD-Ratsvorsitzenden Präses Nikolaus Schneider. 
  • Die von Schneider mehrfach angesprochene "Ökumene der Gaben" und die "Charismen der Kirchen" (Kardinal Koch) müssten jetzt zum Tragen kommen. 
  • "Die Tagung war eine Verbindung von Reflexion und Gebet, von geistlicher Tiefe und geistiger Arbeit"...
  • Der neue Blick auf die Reliquie des Heiligen Rocks  - die Tunika als Symbol für die Gegenwart Jesu Christi - ist Voraussetzung für die Teilnahme der evangelischen Christen an der Wallfahrt.  Diese Botschaft müsse nun auch an die Basis und die Gemeinden weitergegeben werden. 
  • Dies sei auch ein Auftrag an die Forumsteilnehmer als Multiplikatoren - sonst werde die Veranstaltung zum "Trierer Kuschel-Rock".

Bischof Dr. Stephan Ackermann sagte, das Forum habe in einer "Atmosphäre des Vertrauens, des Interesses und der Neugierde aneinander und auf die verschiedenen Theologien und vor allem die Personen" stattgefunden. Solche "Gespräche auf Augenhöhe und das Sich Anerkennen" seien Voraussetzungen für gelingende Gespräche. "Wir sind schon ein Stück Wallfahrtsweg in diesen Tagen gegangen". Der vermeintliche "Umweg" über die Reliquie erweise sich als der kürzere Weg, es komme zu "kreativen Irritationen", die die Reliquie erzeuge.

Ackermann erklärte, er könne den "Schmerz der Trennung" nun noch besser verstehen, denn "ich empfinde den Schmerz dann, wenn ich jemanden kennen lerne und sein Engagement für Jesus Christus, und dann nicht noch mehr mit ihm gemeinsam machen kann". Der Bischof sagte, er nehme etwa das Thema der konfessionsverbindenden Ehen aus dem Forum mit.

Trier: 13. April bis 13. Mai 2012
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Ökumenisches Forum

Präses Schneider und Bischof Ackermann
Gemeinsamer Einsatz für die Ökumene: Präses Schneider und Bischof Ackermann

Ökumenische Impulse zur Wallfahrt sollten vom Internationalen Ökumenischen Forum ausgehen, das vom 30. Januar bis 3. Februar 2012 in Trier stattgefunden hat. Es wollte einen Beitrag leisten zu den gesellschaftlichen und religiösen Herausforderungen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in unserer Zeit. Dabei orientierte es sich an der mit der Trierer Christuswallfahrt 2012 verbundenen Symbolik des ungeteilten Gewandes. 

Vier Themenkreise werden später auch die vier Wallfahrtwochen prägen. Das Forum hat sie bearbeitet:

  • "Kreuz und quer verwoben!" : Christ sein in der Gesellschaft heute im Dialog der Religionen
  • "Nahtlos zerrissen?" : Vielfalt und Einheit, ökumenische Herausforderungen und Perspektiven
  • "Gut angezogen?" : Lebensformen und Lebenslagen, Nachfolge zwischen Tradition und Wandel
  • "Eine Nummer zu groß?" : Aus der Hoffnung leben, mit Vorläufigkeiten umgehen lernen

Geistliche Tiefe und geistige Arbeit

Dr. Barbara Schwahn vom Vorbereitungsteam des Forums überreicht Wallfahrtsleiter Dr. Georg Bätzing den "Band der Ökumene"

Internationales Ökumenisches Forum in Trier beendet » mehr